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KI Compliance

Was Unternehmen durch den EU AI Act jetzt beachten mĂ¼ssen

Sie wissen, dass der EU AI Act Ihr Unternehmen betrifft, sind sich aber unsicher, welche Pflichten wann greifen und was Sie jetzt konkret tun mĂ¼ssen? Sie erhalten hier einen aktuellen Ăœberblick Ă¼ber Risikoklassen, Fristen und die wichtigsten Dokumentationspflichten, inklusive der jĂ¼ngsten Ă„nderungen durch den Digital Omnibus, was Sie bei der EinfĂ¼hrung von KI im Unternehmen beachten mĂ¼ssen.
KI Compliance Beratung Team bespricht
Erfahren Sie, welche Schritte fĂ¼r eine rechtssichere KI-Compliance jetzt sinnvoll sind.

Ăœberblick EU AI Act: Risikoklassen, Pflichten und aktueller Zeitplan

Der EU AI Act teilt KI-Systeme in 4 Risikoklassen ein. Unannehmbares Risiko umfasst Praktiken, die seit Februar 2025 vollständig verboten sind, etwa bestimmte Formen von Social Scoring oder manipulative Beeinflussungstechniken. Hochrisiko-KI umfasst Systeme in sensiblen Bereichen wie Personalauswahl, Bildung, KreditwĂ¼rdigkeitsprĂ¼fung oder biometrischer Identifizierung und unterliegt strengen Anforderungen an Risikomanagement, Dokumentation und menschliche Aufsicht. Begrenztes Risiko betrifft vor allem Transparenzpflichten, etwa dass Chatbots sich als KI zu erkennen geben mĂ¼ssen. Minimales Risiko betrifft die meisten Ă¼brigen KI-Anwendungen ohne besondere Pflichten. Wichtig fĂ¼r Ihre Planung: Durch den sogenannten Digital Omnibus wurde der Zeitplan fĂ¼r Hochrisiko-Systeme im Jahr 2026 deutlich verschoben. Eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III, etwa in der Personalauswahl, mĂ¼ssen die vollständigen Pflichten nun erst zum 2. Dezember 2027 erfĂ¼llen, statt wie ursprĂ¼nglich vorgesehen zum 2. August 2026. In Produkte eingebettete Hochrisiko-Systeme nach Anhang I haben nun bis zum 2. August 2028 Zeit. Unverändert bleiben dagegen die bereits seit Februar 2025 geltenden Verbote sowie die seit August 2025 geltenden Pflichten fĂ¼r General-Purpose-KI-Modelle. Damit Unternehmen diese Anforderungen strukturiert umsetzen können, ist eine professionelle IT‒Projektmanagement‒Beratung ratsam.
KI Compliance Beratung EU AI Act

Was tut ein KI‒Compliance‒Beauftragter?

Ein KI-Compliance-Beauftragter verschafft sich immer zunächst einen vollständigen Ăœberblick darĂ¼ber, welche KI-Systeme im Unternehmen bereits im Einsatz sind oder geplant werden, und ordnet jedes System der passenden Risikoklasse zu. Darauf aufbauend sorgt er dafĂ¼r, dass die jeweils erforderliche Dokumentation, etwa zu Risikomanagement oder Datenherkunft, tatsächlich vorliegt und aktuell gehalten wird. Er ist zudem die zentrale Ansprechperson, wenn Fachbereiche neue KI-Anwendungsfälle einfĂ¼hren möchten, damit diese von Anfang an compliant aufgesetzt werden, statt nachträglich korrigiert werden zu mĂ¼ssen. Bei Flow Mastery Hub ist diese Rolle eng mit unserer Arbeitsweise aus der IT-Projektrettung verknĂ¼pft. Governance-Fragen wie klare Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege und lĂ¼ckenlose Dokumentation gehören bereits heute zum festen Bestandteil unserer strukturierten Projektarbeit, und genau dieses Vorgehen Ă¼bertragen wir auf die Anforderungen des EU AI Act.
Standort Darmstadt IT Beratung vor Ort

Checkliste: Was muss ein Unternehmen dokumentieren?

Auch wenn sich Fristen verschoben haben, lohnt sich der Aufbau einer sauberen Dokumentation schon jetzt. Dazu gehört zunächst ein vollständiges Verzeichnis aller eingesetzten oder geplanten KI-Systeme, inklusive der jeweiligen Risikoeinstufung. FĂ¼r Hochrisiko-Systeme braucht es zusätzlich eine technische Dokumentation, ein dokumentiertes Risikomanagementsystem sowie Nachweise zur Qualität und Herkunft der verwendeten Daten. Ebenso wichtig sind Nachweise zur menschlichen Aufsicht, also wer im Unternehmen ein KI-System Ă¼berwacht und im Zweifel eingreifen kann. FĂ¼r Systeme mit Transparenzpflichten, etwa Chatbots, braucht es zudem einen Nachweis, dass Nutzer klar erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren. Wer diese Dokumentation frĂ¼hzeitig aufbaut, ist unabhängig vom genauen Fristenverlauf gut vorbereitet. Wie lässt sich KI-Compliance mit bestehenden Strukturen verbinden? Viele Unternehmen verfĂ¼gen bereits Ă¼ber ein Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO 27001, das sich als solide Grundlage fĂ¼r die Anforderungen des EU AI Act nutzen lässt. Prozesse zur Risikobewertung, zur Dokumentation und zur regelmĂ¤ĂŸigen ĂœberprĂ¼fung, die im Rahmen von ISO 27001 ohnehin etabliert sind, lassen sich auf KI-spezifische Risiken erweitern, statt komplett neue Strukturen aufzubauen. Das spart nicht nur Aufwand, sondern sorgt auch dafĂ¼r, dass KI-Compliance nicht als isoliertes Thema neben der bestehenden Compliance-Organisation steht, sondern Teil eines gemeinsamen Rahmens wird. Wie eine strukturierte EinfĂ¼hrung von KI im gesamten Unternehmen Ă¼ber die reine Compliance hinaus aussehen kann, erfahren Sie auf unserer Seite zur KI-EinfĂ¼hrung im Unternehmen.

KI Compliance Beratung mit Flow Mastery Hub

Flow Mastery Hub unterstĂ¼tzt mittelständische Unternehmen aus Schriesheim und der Metropolregion Rhein-Neckar dabei, festgefahrene IT- und Digitalisierungsprojekte zu stabilisieren und neue Vorhaben von Anfang an sauber aufzusetzen. Aus unserer täglichen Arbeit im IT-Projektmanagement wissen wir, wie wichtig klare Governance-Strukturen sind, gerade wenn neue regulatorische Anforderungen wie der EU AI Act hinzukommen. Statt Ihnen pauschale Warnungen zu präsentieren, verschaffen wir uns im Erstgespräch ein ehrliches Bild Ihrer aktuellen KI-Systeme und zeigen Ihnen, welche Schritte fĂ¼r Ihr Unternehmen tatsächlich notwendig sind. Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenloses Erstgespräch und lassen Sie sich unverbindlich zeigen, wie Sie Ihre KI-Compliance handlungsfähig aufstellen.

Unser Standort

Schriesheim liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, zwischen Heidelberg und Mannheim. Von hier aus begleiten wir mittelständische Unternehmen mit 30 bis 100 Mitarbeitenden bei der Stabilisierung und Umsetzung anspruchsvoller IT und Digitalisierungsprojekte. Persönlich, strukturiert und insbesondere dann, wenn IT Projekte unter Zeit und Erfolgsdruck geraten.

Häufig gestellte Fragen: KI Compliance

Gilt der EU AI Act auch fĂ¼r kleinere Mittelstandsunternehmen?

Ja. Die GrĂ¶ĂŸe des Unternehmens spielt fĂ¼r die Einstufung eines KI-Systems keine Rolle, entscheidend ist die Risikoklasse der jeweiligen Anwendung.

Welche KI-Anwendungen sind schon jetzt verboten?

Dazu zählen unter anderem bestimmte Formen von Social Scoring sowie manipulative Beeinflussungstechniken. Diese Verbote gelten unverändert seit Februar 2025.

Muss ich mich jetzt noch um den EU AI Act kĂ¼mmern, wenn sich die Fristen verschoben haben?

Ja. Die Verbote und die Pflichten fĂ¼r General-Purpose-KI gelten bereits, und eine frĂ¼hzeitige Bestandsaufnahme erspart Ihnen später Zeitdruck, wenn die verschobenen Fristen näher rĂ¼cken.

Brauchen wir fĂ¼r die KI-Compliance ein komplett neues Managementsystem?

Nicht zwingend. Wenn bereits ein Informationssicherheits-Managementsystem wie ISO 27001 existiert, lässt sich dieses meist um KI-spezifische Anforderungen erweitern.

Was ist der Digital Omnibus?

Das ist ein Anfang 2026 vorgeschlagenes und im Sommer 2026 politisch beschlossenes Ă„nderungspaket der EU, das zentrale Fristen des EU AI Act fĂ¼r Hochrisiko-Systeme verschiebt und einzelne Regelungen vereinfacht.

Wie starten wir am besten mit der KI-Compliance?

Der erste Schritt ist eine vollständige Bestandsaufnahme aller eingesetzten und geplanten KI-Systeme mit Risikoeinstufung. Genau diese Bestandsaufnahme erarbeiten wir gerne gemeinsam mit Ihnen im kostenlosen Erstgespräch.
Christian Lang IT Projektberater Flow Mastery Hub
Ihr Ansprechpartner
Christian Lang

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